"Ach wie gut, dass niemand weiß"

Mit freundlicher Genemigung vom OVB ein Artikel vom 14.03.2012 von Julia Binder

Märchenballett "Rumpelstilzchen" ein großer Erfolg im Kultur- und Kongresszentrum

"Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!", hörte man das kleine freche Erdwesen im ausverkauften Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim feixen. Die Ballett-Schule Bartosch-Linke und das Orchester "Die Arche" brachten dort in einem groß angelegten Projekt das Märchenballett Rumpelstilzchen auf die Bühne. 160 Akteure haben dazu beigetragen, dass die beiden Aufführungen ein voller Erfolg wurden.

Königin und König, Prinz und Prinzessin sowie die Hofdamen sind in großer Sorge, dass sich das Rumpelstilzchen das erste Neugeborene holt. Fotos Binder

© OVB

Königin und König, Prinz und Prinzessin sowie die Hofdamen sind in großer Sorge, dass sich das Rumpelstilzchen das erste Neugeborene holt. Fotos Binder

Die Geschichte um eine arme Müllerstochter, die angeblich Stroh zu Gold spinnen kann, dies aber in Wahrheit nur mit Hilfe des Rumpelstilzchens schafft, ist bekannt und beliebt bei Alt und Jung. Herbert Baumann hat das Märchen der Gebrüder Grimm vertont, das Jugendorchester "Die Arche" spielte die beschwingte Ballettmusik unter der Leitung von Rainer Heilmann. Das Live-Musizieren trug maßgeblich zum Erfolg der Produktion bei, denn die Musik aus dem Orchestergraben sorgte für eine feierliche, märchenhafte Stimmung. Die mehr als 40 Musikerinnen und Musiker spielten mit viel Enthusiasmus und Geschick, der ein oder andere schiefe Ton ging im großen Ganzen unter.

Der Kinderchor Fürstätt unter der Leitung von Edith Kaltenbrunner sprach und sang die wichtigsten Passagen des Märchens. Alles andere wurde getanzt - ohne erklärende Worte. Doch die Choreografie von Roman Linke ist so fantasievoll, dass man auch ohne Text den Verlauf der Geschichte genau nachvollziehen kann. Kreativ zeigte sich Linke auch darin, alle Tänzerinnen und Tänzer seiner Tanzschule mit einzubeziehen. Ob Strohhalme, die dann zu Gold gesponnen werden oder Feenkinder im Wald, ob Hofdamen, Dorfmädchen oder Müllersburschen, Dienstboten oder Gaukler - es gab viele Rollen im Rumpelstilzchen, die es zu besetzen galt. Die mehr als 100 Tänzerinnen und Tänzer jeglichen Alters und jeglichen Könnens zu motivieren und zu inszenieren, ist Linke mit seinem Geschick und Gespür wunderbar gelungen. Isabell Bordne tanzte das Rumpelstilzchen richtig frech. Simone Schiller und Stefan Sassenrath verkörperten Prinzessin und Prinz, Lena Mayer und Stefan Holtz Königin und König.

Kristina Perl und Karin Graf sorgten zudem für fabelhafte Kostüme. Ob glitzernde Prinzessinnenroben, süße Fliegenpilz-Masken oder freche Mausanzüge - die vielfältigen Bekleidungen sind hinreißend, farbenfroh und mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Das Märchenballett Rumpelstilzchen war eine Veranstaltung, die durch Eleganz, Klasse und Stil begeisterte. Nichts wirkte hier zu dick aufgetragen oder aufgesetzt, nichts übertrieben oder künstlich. Die vielen Zuschauer im Kultur- und Kongresszentrum wurden wahrhaft verzaubert vom Können der Tänzer und Musiker, von der immer wieder reizenden Geschichte und ihrer liebenswerten, niveauvollen Präsentation.

   

Grandioser Ballettabend: Die fünf Elemente lebendig vertanzt

lgs_001Etwa 600 Menschen hatten trotz des wolkenverhangenen Himmels am Sonntag den Weg zur WV - Bühne auf dem Geländer der LGS gefunden.

Auf dem Programm : „Die fünf Elemente“ eine Ballettfantasie von Roman Linke.


„ Einer der wenigen Veranstalter, die das Veranstaltungskonzept in ihrer künstlerischen Arbeit umsetzten“ - so Peter Kirmair vom veranstaltungstechnischen Planungsteam der LGS.


Die fünf Elemente und die vier himmlischen Tiere aus dem Feng Shui wurden zuerst vorgestellt. Dabei waren Metall , Wasser, Erde, Holz und Feuer jeweils in den zugeordneten Farben aufwendig kostümiert. Zuerst die süßen Metallkinder in ihren weißen Tutu´s.

Weiterlesen: Grandioser Ballettabend: Die fünf Elemente lebendig vertanzt

   

Ins Herz des Publikums getanzt

ballettabend-mai-2009Auf diesen Abend kann die Ballettschule Bartosch-Linke stolz sein: Über 100 Schülerinnen und Schüler zeigten im Kultur- und Kongress-zentrum hohe Ballettkunst. Exakte Haltung, akkurate Bewegungen, getanzt mit spürbarer Freude - ein Genuss für das Publikum.

«Ballett und Tanz sind eine internationale und universelle Sprache, die jeder versteht», meinte Roman Linke, der Leiter der Rosenheimer Ballettschule, zu Beginn des Abends. Wie wahr: Die Zuschauer konnten dank der ausdrucksstarken Darbietungen und choreografisch feinfühlig interpretierten Musik genau verstehen, was die über 100 Mitwirkenden beim Ballettmärchen «Wie Papa zu seinen grauen Haaren kam» darstellten.

Ob die Blumen, von den Sonnenstrahlen zum Wachsen gebracht, der Bach mit kleinen und großen Wellen, die Uhr samt Zeigern und Federn, Gespenster mit weißen Frauen, Besen oder das Feuer: Die Tänzer, liebevoll geschminkt und kostümiert, erweckten abstrakte Bilder auf der Bühne zum Leben. Die abwechslungsreiche Aufführung beinhaltete Lebensweisheit, Ernst, aber auch Witz, wie etwa den Auftritt des lebendigen Bildes, verkörpert von Jana Schlesinger.

Weiterlesen: Ins Herz des Publikums getanzt

   

"Ich bin so stolz auf euch"

Überall im Schulgebäude der Hauptschule Mitte hängen zurzeit Plakate mit der Aufschrift «Ich bin so stolz auf Euch». Verfasst wurden sie von Ballettschul-Leiter Roman Linke.

stolz2008Mit diesem kurzen Satz spricht er auch vielen Lehrern und Eltern aus dem Herzen. 150 Schüler entwickelten zusammen das Tanz- und Musikprojekt «Heroes of power, sounds und moves». Viele Wochen intensiver Übung waren dafür notwendig, doch der Aufwand hat sich gelohnt. Bei den Aufführungen am vergangenen Freitag und Samstag sah man nur strahlende Gesichter. Auf den Publikumsrängen ebenso wie auf der Bühne.«Hauptschule Mitte, was steckt in Dir drin?» lautete der Titel des Eröffnungsliedes. Was alles «drin steckt» zeigten die Schüler in beeindruckender Weise. Seit Februar entwickelten sie mit Unterstützung der Sozialen Stadt das Tanz- und Musikprojekt. Entstanden ist ein multikulturelles Bühnenereignis aus Rock und Rap, Tanz, Schauspiel und Artistik.

Weiterlesen: "Ich bin so stolz auf euch"

   

Ein Abend voll Anmut und Grazilität

Im «Zauberwald» feierte die Ballettschule Bartosch-Linke am vergangenen Sonntag ihren 50. Geburtstag - und verzauberte mit ihrem Programm das Publikum im vollbesetzten Saal der Stadthalle.

Die Mitwirkenden erweckten ein Märchen zum Leben - und gaben dabei einen Einblick in die Arbeit der Ballettschule.

ballet_2006Zu der Choreografie «Der Zauberwald» von Roman Linke zeigten über 100 Schüler, was sie gelernt haben. Exaktheit, Anmut, Grazilität - mit diesen Schlagworten lässt sich der Abend charakterisieren. Gewürzt waren alle Auftritte mit einer Prise Humor, etwa wenn Rotkäppchen (Daniela Nedbal) den Wolf (Franziska Schmidt) mit der Flasche verfolgt, der niedliche Hase (Emily Caspi) zur Musik durch den Zauberwald hoppelt oder Schneeweißchen (Tamara Pelzel) und Rosenrot (Sina Chen) mit dem Bären (Thomas Trockel) tanzen.

Die dabei vermittelte Unbeschwertheit ließ das Publikum vergessen, dass Ballett harte körperliche Arbeit ist.

Das Programm war abwechslungsreich gestaltet: Mal tanzten die Libellen um die Blumen, dann gaben die Kinder (Katharina Beck und Daniela Weiszdorn) oder die Feen (Anna Lena Schweiger und Sabine Weidenthaler) ein Pas de deux. Die Schülerinnen und Schüler füllen ihre Rollen nicht nur tänzerisch mit Leben, sondern machen aus jeder Rolle auch ein pantomimisches Erlebnis.

Weiterlesen: Ein Abend voll Anmut und Grazilität

   

Willkommen! Bienvenue! Griaß eich!

Musik ist Leidenschaft. Musik ist Gemeinschaft. Musik ist Bewegung.
Diese drei Elemente beherrschten die «Künstlerhof-Gala» bei der schon professionellen Vorpremiere im immer noch neuen Künstlerhof im ehemaligen Kolpinghaus Rosenheim.

presseEine knapp zweistündige Gala voller Tempo, Abwechslung und Freude vereinte unter der Regie von Roman Linke fast alle Mitglieder der Künstlergemeinschaft, die der Künstlerhof beherbergt. Den roten Faden spulten Mitglieder der Volksbühne St. Nikolaus ab: Ein Hausmeister (Helmuth Dengl) fungierte als (un)freiwilliger humoriger Ansager, vier Schicki-Micki-Zuschauer kommentierten lautstark aus dem Zuschauerraum, zwei Zuschauer kritisierten wie Waldorf und Statler oder auch wie Dr. Göbel und sein Prolet Hartmut hochgestochen (Hans Stadler) bzw. primitiv (Richard Martl) von der Seitenloge.

Die meisten Mitwirkenden versammelte eine «Fledermaus»-Szene auf der Bühne, die mitreißend-begeisternd nicht nur den Champagner, sondern auch den Künstlerhof hochleben ließen: «Der Künstlerhof ist anerkannt, anerkannt!» Das Fledermausorchester spielte unter Musikschulleiter Gottfried Hartls Leitung wienerisch-elegant auf, der Bühnenchor zeigte sich in prächtigen Ballroben und erlesenen Tanzposen und Markus Kotschenreuther besang höchst tenorig den Rausch und das Vergessen. Diese Szene allein lohnte schon das Zuschauen.

Weiterlesen: Willkommen! Bienvenue! Griaß eich!

   

Ballettschule Bartosch-Linke | Im Künstlerhof Tel: 08031-16868Fax: 08031-381706 Ludwigsplatz 1583022 Rosenheimball@ballett.ro